Was UUIDs sind und warum sie wichtig sind
Eine UUID (Universally Unique Identifier), in Microsoft-Ökosystemen auch GUID (Globally Unique Identifier) genannt, ist eine 128-Bit-Zahl, die als 32-stellige Hexadezimalzeichenkette in fünf durch Bindestriche getrennte Gruppen formatiert ist: `xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx`. Das Format ist durch RFC 4122 definiert.
UUIDs lösen ein grundlegendes Problem verteilter Systeme: eindeutige Bezeichner ohne zentrale Autorität zu generieren. UUID v4 hat 122 zufällige Bits — etwa 5,3 × 10³⁶ mögliche Werte.
UUID-Versionen erklärt
UUID v1 kodiert die MAC-Adresse und einen Zeitstempel — was Datenschutzbedenken aufwirft. UUID v3 und v5 sind namensraumbasiert. UUID v4 ist für neue Arbeiten am häufigsten: 122 Bits kryptografischer Zufälligkeit. UUID v7 (neuer) ordnet UUIDs chronologisch — ein großer Performance-Gewinn für indizierte Spalten.
Dieser Generator erzeugt standardmäßig UUID v4 mit `crypto.randomUUID()` oder einem kryptografisch sicheren PRNG-Fallback. Die Ausgabe ist immer RFC 4122-konform.
Wann UUIDs vs. sequentielle IDs verwenden
Sequentielle Integer-IDs sind einfach und schnell zu indizieren, geben aber deine Datensatzzahl preis. UUIDs sind undurchsichtig, nicht erratbar und funktionieren in verteilten Systemen. Verwende UUIDs für verteilte Daten, öffentliche URLs oder das Zusammenführen mehrerer Quellen.